08: Sommer: Carmina burana/ Sappho: What you love

Sonntag, 22. Juni 2008, 17:00 Uhr, Saalbau Witten, Bergerstraße 25

Carl Orff: Carmina Burana
für Soli, Kinderchor, Chor, Orchester und Tanz.
Leitung: UMD Ingo Ernst Reihl. Kartenvorverkauf über die Sparkasse Witten!

Übersetzung der Texte: Carmina burana
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Carmina Burana in der Classics-Reihe
Von Martin Schreckenschläger am 23. Juni 2008
ruhrnachrichten.de

WITTEN Wo wird, außer im Vatikan, heutzutage noch Latein gesprochen oder sogar gesungen? Bei der "Carmina Burana". Eine eigenwillige Inszenierung zwischen antikem Bewegungschor und Bodenakrobatik gab es Sonntagabend im Saalbau zu sehen.

Erstmals durften Chor und Orchester der Uni mit einem Konzert zur Classics-Reihe der Sparkasse beitragen. Der Vorstandsvorsitzend Rolf Maasche begrüßte das Publikum persönlich im ausverkauften Saalbau.

Geschwärzter Beton, bunte Licher
Mit 190 Mitwirkenden hatte UMD Ingo Ernst Reihl weltliche Gesänge, die "Carmina Burana" in der Vertonung Carl Orffs auf die Bühne gestellt. Die größtenteils lateinischen Texte von 1230 waren nur mit der mittelalterlichen Musiknotation in Neumen versehen.

Etwa 80 Choristen, 40 Kinderstimmen und 65 Musiker beanspruchten die komplette Tiefe des Bühnenraumes. Geschwärzter Beton und Bühnentechnik bestimmten das Bild.

Der Chor leistete Gewaltiges
Für die Handlung der szenischen Kantate existieren keine Vorgaben. So hat Regisseur Gabriel Schunck mit fünf Tänzerinnen und dem Schauspieler Jens Wassermann eine eigenwillige Inszenierung zwischen antikem Bewegungschor und Bodenakrobatik erarbeitet.

Die ersten Takte der Musik schossen gewaltig im dröhnenden Galeerentakt in den Saal. Martialische Janitscharenklänge, wechselnde Tempi, galoppierende Passagen und solche im Dreier-Takt, dann wieder archaisch-ostinates Stakkato, kennzeichneten die abwechslungsreichen Gesänge. Der Chor leistete Gewaltiges.

Sopranistin blieb im Unisono mit dem Chor
Hervorragend präsentierte sich Bariton David Pichlmaier, der kurzfristig eingesprungen war. Die junge Sopranistin Eva-Maria Falk blieb im Unisono mit dem Chor unangemessen zurückhaltend.

Sie entschädigte jedoch mit ihrem Part in der romantisch angelegten 'Meditation' des Moskowiters Oleg Jantschenko (1939 - 2002). Diese entstammt der Musik des ehemaligen Composers in Residence zum mehrfach preisgekrönten Film 'Komm und sieh'.

Viele Kartenwünsche blieben unerfüllt, und so hofft Reihl auf eine weitere Aufführung im Saalbau.

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1. Chor- und Orchesterakademie des WDR Musikfest für Zeitgenössische Musik
*WHAT YOU LOVE*
Sappho.
Musik inszeniert.
Für Solisten. Chöre. Orchester. Licht.
Von Gerhard Stäbler, Dieter Schnebel / Franz Schubert, Kunsu Shim
Drinnen. Draußen.
Zum Hören. Sehen. Riechen. Schmecken.
Ein Akademieprojekt
der Duisburger Philharmoniker und der musikFabrik - Landesensemble für zeitgenössische Musik NRW -
in Kooperation mit dem Jungen Orchester NRW und dem Chor der Universität Witten/Herdecke
Freitag, 25. | April 2008 | 20 Uhr | Landschaftspark Duisburg Nord | Kraftzentrale
Salome Kammer, Sopran
Dirigent: Ingo Ernst Reihl

Konzert in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord
erzählt von der Liebe

Duisburg - 24. April 2008. Am Freitag, dem 25. April 2008 um 20 Uhr, wird die mit Spannung erwartete Uraufführung der Sappho Trilogie I-III des Duisburger Komponisten Gerhard Stäbler in der Kraftzentrale des Landschaftsparks Duisburg-Nord zu hören sein.

Der Abend richtet alle Sinnen auf das, was uns bewegt, uns bewegen könnte – nämlich auf die Liebe als umfassenden, selbst bestimmten Gegenentwurf in einer Zeit, die uns mit allerlei „beeindruckenden, auch angeblich "öffentlich nötigen Dingen zu beschäftigen versucht:

Einer preist die Reiter, ein anderer Fußvolk, Einer viele Schiffe als allerschönstes Gut der dunklen Erde, doch ich: wonach ein Liebender sich sehnt. (Sappho)

Mit seiner neuen Komposition bezieht sich Gerhard Stäbler auf Verse der altgriechischen Lyrikerin Sappho, die als Sängerin ihre Zeit und als Dichterin über die Jahrtausende hinweg Menschen faszinierte. Was von ihr überliefert wurde, hat die Zeit noch intensiviert. Von ihrer Dichtung blieben nur Fragmente übrig und gerade dies beflügelt die Fantasie des Lesers. Die „Sappho Trilogie wurde mit Blick auf die Dimensionen des Uraufführungsortes konzipiert. Die Kraftzentrale im Landschaftspark Duisburg-Nord bietet durch ihre Weite die Möglichkeit, einzelne Gruppen von Chor und Orchester getrennt zu positionieren. Dadurch werden die Zuhörer sozusagen in den Klang hineingezogen. Durch die manchmal ausschweifenden Strukturen des Werkes mit seinen musikalischen, ästhetischen und philosophischen Inhalten bekommen auch seine Dimensionen Bedeutung: Man kann den langen Echos der Klänge nachlauschen, um mit ihnen eigene Gedanken über die Fragmente der Sappho zu verfolgen.

Das Konzert ist als Gesamtheit zu sehen. Die Sappho-Trilogie erhält durch ein Video des koreanischen Künstlers Kyungwoo Chun noch einen zusätzlichen visuellen Akzent; dazu kommt die Uraufführung des Orchesterwerks Steinschlag/Zeit von Kunsu Shim und Dieter Schnebels Schubert-Phantasie.

"What you love ist ein Akademieprojekt der Duisburger Philharmoniker und des Jungen Orchesters NRW in Kooperation mit der musikFabrik. Es spielen und singen Dozenten der Duisburger Philharmoniker und der musikFabrik, das Junge Orchester NRW, der Chor der Universität Witten/Herdecke. Sopranistin ist Salome Kammer. Es dirigiert Ingo Ernst Reihl.

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